Bayerische Edelbrandsommeliers e. V.

Botschafter „geistigen” Genusses

  • Bayerische Edelbrandsommeliers

    Codex 18

    Die Bayerischen Edelbrandsommeliers haben eine eigene Edelbrand-Cuvée kreiert, den Codex! Dieser Name vereint die Magie unseres ungeschriebenen Qualitätsgesetzes mit den Grundlagen der Bayerischen Lebenskultur. Erfahren Sie auf dieser Seite mehr zu unserem Projekt und zum ersten Steich, dem Codex 18:

    Bayerns Edelbrandsommeliers sind die „Botschafter des geistigen Genusses“. So steht es auf der Ehrenurkunde, die jeder erfolgreiche Absolvent der dreiwöchigen Ausbildung erhält. Die mehr als 100 Mitglieder sind über ganz Bayern verteilt – und Großteils selbst auch aktiv an der Brennblase. Für 2016 hatten sie sich ein besonders ehrgeiziges Experiment ausgedacht: Sechs Eichenfässer mit Zwetschgenbränden der Mitglieder reifen an sechs sorgsam ausgewählten Standorten in ganz Bayern, um ein Jahr später zu einer echten „Bayern-Cuvée“ geblendet zu werden. Die Befüllung der Fässer nahm Bayerns Landwirtschaftsminister Brunner persönlich beim jährlichen Hoffest seines Ministeriums vor.

    Benedikt Pointner, der Vorstand der Edelbrandsommeliers, sagte in seiner Rede: „Wir wollen die Vielfalt unseres Freistaates in einem Brand einfangen, so wie wir auch die Vielfalt der Aromen unserer Früchte ins Glas bringen. Deswegen haben wir uns auch ganz besondere Orte zur Lagerung der Eichenfässer ausgesucht: In Franken lagert ein Fass auf dem beliebten Kreuzberg in der Rhön, eines in der größten Höhle der Fränkischen Schweiz, der Teufelshöhle, und eines im ehemaligen Fürstbischöflichen Weinkeller in Veitshöchheim. Im Süden haben wir uns die malerische Insel Frauenchiemsee, Europas größte Burganlage in Burghausen und als schwimmende Lagerstätte die MS Bayern auf dem Bodensee ausgesucht.“

    Im Sommer 2017 war es dann soweit, der Schatz wurde gehoben. Als erstes erblickte das Fass auf Frauenchiemsee wieder das Sonnenlicht, begleitet von traditioneller Musik und Verbraucherschutzministerin Ulrike Scharf. Neben einer obligarischen Qualitätsprobe direkt aus dem Holzfass genossen die Edelbrandsommeliers und die begleitenden Politiker und Journalisten ein genussreiches Edelbrandkulinarium beim Klosterwirt.

    Nach und nach holten die Vereinsmitglieder auch die restlichen Fässer aus ihren Refugien, den Abschluss bildete der Zwetschgenbrand aus der fränkischen Teufelshöhle. In den Räumen der Brennerei Kormann in Moggast trafen sich die Sommeliers schließlich, um die finale Cuvée zusammenzustellen. „Es war erstaunlich, wie unterschiedlich die verschiedenen Standorte auf den Zwetschgenbrand gewirkt hatten. Beim Cuvetieren kam es tatsächlich auf kleinste Mengen an, die der finalen Cuvée schließlich ihren einzigartigen Geschmack verliehen“, schildert Vorstand Pointner diesen besonderen Moment.

    Am Ende standen 500 limitierte Flaschen und ein neuer Name: Codex 18. Damit wollen die Edelbrandsommeliers einerseits ihre Selbstverpflichtung zu höchster, kompromissloser Qualität und Handwerkskunst ausdrücken – und andererseits ihre Verbindung zum Freistaat Bayern, der sich mit dem Codex Maximilianeus 1616 zum ersten Mal ein einheitliches Gesetz gegeben hatte. Freuen Sie sich also auf einen ganz besonderen Genuss mit den typischen Aromen der Zwetschge – Schokolade, Zimt, Tabak, Trockenfrüchte, Bittermandel und Honig – und der Veredelung durch das Fass, die zusätzlich Noten von Karamell, Vanille und Kaffee verleiht. Dazu die Ruhe der Teufelshöhle, das schaukelnde Treiben auf der MS Bodensee und die Impulse aller anderen Lagerstätten – ein wahrhaft einzigartiger Moment! Davon konnte sich 2019 die neue Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber überzeugen. Sie erhielt beim Hoffest in München die erste Flasche des “Codex 18”

     

    Anfragen für mehr Informationen und Bestellungen richten Sie bitte an info@edelbrandsommeliers.de